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1.1.1 Zerlegung der Teiltonreihe durch Fouriertransformation

In der Musikpraxis kommen isolierte Einzeltöne nur beim Erklingen von Stimmgabeln vor. So haben die Schwingungsbewegungen beim Spielen von Instrumenten oder beim Singen keinen reinen (Sinus)-Wellencharakter, sondern sind zusammengesetzt aus vielen dieser Sinuswellen und ergeben die Resultanten. Sie sind also nicht nur Ton- sondern Klangkurven und die ihnen entsprechenden Gehörseindrücke nicht Töne sondern Klänge. Das Urbild der Entstehung solcher Klänge zeigt uns die Natur in der Erscheinung der eben behandelten Obertonreihe. Es hat also jede Saite, jede Luftsäule, wenn sie in Schwingung versetzt wird, die Neigung, nicht nur in ihrer ganzen Länge, sondern außerdem je nach verschiedenen Umständen in ganzzahligen Teilen zu schwingen. Diese Teilschwingungen reiten dann sozusagen auf der Hauptschwingung. Das Ergebnis sind verschiedene Formen von Resultanten, wobei die Hauptschwingung formal modifiziert und der ihr entsprechende tiefste Ton klangfarbenmäßig gefärbt erscheint. Siehe folgende Abbildung:



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